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12. und 13. März 1938:
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Einmarsch der deutschen Truppen, Übernahme der Macht durch die Nationalsozialisten, erste Repressalien gegen die Kärntner Slowenen. Der "Kärntner Heimatbund" und andere Organisation entwickeln Pläne zur "Lösung der Kärntner Frage". Aus außenpolitischen Erwägungen "beschränkte" man sich bis 1941 auf repressive Maßnahmen auf sprachlich-kulturellem Gebiet. Vinko Poljanec, Landtagsabgeordneter in der ersten Republik, gilt als erstes Opfer des NS-Regimes.
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6. April 1941:
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Überfall auf Jugoslawien; Übergrife auf slowenische Institutionen, Kulturvereine, Sparkassen; Versetzung von Priestern; Verhaftung namhafter Kärntner Slowenen.
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14. und 15. April 1942:
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Vertreibung von ca. 200 slowenischen Familien aus Südkärnten ins „Altreich“; Endziel sollte die Ukraine sein; insgesamt sollten 50.000 Slowenen vertrieben werden. Kärntner Slowenen schließen sich der Widerstandsbewegung an.
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7. bis 9. April 1943:
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Der Volksgerichtshof (Freissler) verurteilt 13 Sympathisanten des Widerstands aus Zell und Eisenkappel zum Tode, 23 zu mehrjährigen Haftstrafen.
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29. April 1943:
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Exekution der zum Tode Verurteilten im Wiener Landesgericht.
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30. Oktober 1943:
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Moskauer Deklaration mit der Aufforderung an die Österreicher, auch selbst einen Beitrag zur eigenen Befreiung zu leisten. Die Widerstands- und Partisanenbewegung breitet sich vor allem in Südkärnten aus.
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5. April 1945:
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Dr. Karl Renner erhält von den Sowjets das Angebot zur Bildung der provisorischen österreichischen Regierung.
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13. April 1945:
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Befreiung Wiens durch die Rote Armee.
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25. April 1945:
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SS-Einheiten ermorden 11 Mitglieder der Peršman-Familie.
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27. April 1945:
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Wiedererrichtung der Republik; Geburtsstunde der Zweiten Republik; Dr. Renner bildet die provisorische Regierung.
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2. Mai 1945:
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Die 14. Division der Jugoslawischen Armee sollte die Draubrücken besetzen und so den Rückzug der deutschen Truppen und Ustascha-Einheiten unterbinden.
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7. Mai 1945:
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Gauleiter Rainer tritt zurück und dankt den Kärntner Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten für die Treue zum Führer. Sein Stellvertreter Nadmeßnig übergibt die Regierungsgewalt an die Vertreter der ehemaligen österreichischen Parteien mit Ausnahme der KPÖ. Eine vergleichbare Machtübergabe gab es nirgendwo in Europa.
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8. Mai 1945:
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Britische Einheiten marschieren in Klagenfurt ein, einige Stunden später folgen ihnen jugoslawische Partisaneneinheiten.
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11. Mai 1945:
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Kämpfe zwischen Partisanen und rückflutenden deutschen Einheiten bei Ferlach und der Hollenburger Brücke. In den ersten Nachkriegstagen nehmen jugoslawische Partisanen eine größere Anzahl vermeintlichen oder tatsächlichen Mitarbeiter des NS-Regimes fest; ein Teil von ihnen kommt frei, von den nach Jugoslawien verschleppten kehren 91 nicht mehr zurück. Der britische Feldmarschall Alexander verlangt den Abzug der jugoslawischen Einheiten.
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19. bis. 25. Mai 1945:
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Auf alliierten Druck Abzug der jugoslawischen Einheiten.
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6. Juni 1945:
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Umwandlung der provisorischen Landesregierung in einen konsultativen Landesausschuss durch die Briten; mit Zustimmung der Befreiungsfront“ (OF) ist Dr. Joško Tischler sein Mitglied.
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22. Juni 1945:
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Der Landesausschuss anerkennt die historischen Verdienste der Kärntner Slowenen im Kampf gegen die NS-Herrschaft, der slowenischen Minderheit verspricht er die Wiedergutmachung des Unrechts, die Wiederbelebung des wirtschaftlichen und kulturellen Lebens, die Herstellung des zweisprachigen Schulwesens, die Verwendung des Slowenischen als Amtssprache.
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27. Juni 1945:
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Memorandum des Landeshauptsmanns Piesch: er verspricht die Vertretung der Kärntner Slowenen in der Zivilverwaltung und allen öffentlichen Institutionen des Landes sowie die Aufnahme von zwei Vertretern der Kärntner Slowenen in den Landesausschuss.
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1. Juli 1945:
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Rückkehr der vertriebenen Kärntner Slowenen nach Villach; energisches Auftreten beim Versuch, sie wieder nach Deutschland zu transportieren.
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20. Juli 1945:
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Die Britische Besatzungsmacht gibt die slowenische Wochenzeitung "Koroška kronika" heraus.
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27. Mai 1945:
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Die Befreiungsfront (OF) verlangt die Vereinigung "Slowenisch-Kärntens" mit dem Staat des Muttervolkes.
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22. September 1945:
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Einbringung der Parteistatuten der Slowenischen Partei für die Landtagswahlen.
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3. Oktober 1945:
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Einführung des obligatorischen zweisprachigen Schulwesens in 62 Gemeinden.
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5. November 1945:
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Dr. Joško Tischler tritt als Vorsitzender der Befreiungsfront zurück, nachdem er britische Auflagen, die Frage der zukünftigen Grenzen nicht zum Wahlkampfthema zu machen, als Bedingung für die Zulassung der Slowenischen Partei akzeptiert hatte. Sein Nachfolger ist Dr. France Petek.
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8. November 1945:
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Die Befreiungsfront zieht die Kandidatur der Slowenischen Partei zurück. Den Wählern empfiehlt sie Wahlenthaltung, ungültige Stimmabgabe oder die KPÖ.
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Mitte November 1945:
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Die Regierung des Demokratischen föderativen Jugoslawien meldet in einer Verbalnote mit beigefügtem Aid-Memoire Territorialforderungen gegenüber Österreich an.
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24. November 1945:
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Dr. J. Tischler tritt auch als Mitglied des Landesausschusses zurück.
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25. November 1945:
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Landtags- und Nationalratswahlen. Ergebnisse: SPÖ 16 Mandate, ÖVP 14 Mandate, KPÖ 3 Mandate, DPÖ 1 Mandat.
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6. Jänner 1946:
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Beginn der slowenischen Radio-Sendungen aus Klagenfurt.
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18. Februar 1946:
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Memorandum der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien an den Rat der Außenminister über die Grenzfrage zwischen Österreich und Jugoslawien mit Gebietsforderungen gegenüber Österreich. Jugoslawien fodert den Anschluss des gesamten slowenischen Siedlungsgebietes in Kärnten und der Steiermark sowie das Klagenfurter Becken mit ethnisch gemischter Bevölkerung.
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22. März 1946:
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Gründung des Slowenischen Kulturverbandes, Vorsitzender wird Dr. Joško Tischler, Sekretär Dr. Mirt Zwitter.
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10. April 1946:
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Der Landesschulrat verbietet die Verwendung des Begriffes "windisch".
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15. April 1946:
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Gedenktag der ausgesiedelten Kärntner Slowenen; Zusammenstöße mit der Polizei.
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14. Juni 1946:
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Wiedererscheinen der slowenischen Wochenzeitung "Slovenski vestnik", zunächst in Wien, dann in Klagenfurt, dann wieder in Wien.
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14. Jänner 1947:
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Konferenz der Sonderbeauftragten in London; Memorandum der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien über Slowenisch-Kärnten, die Grenzgebiete in der Steiermark und über die burgenländischen Kroaten. Von Österreich fordert Jugoslawien etwas weniger als im Memorandum vom 18. 2. 1946, aber immer noch 2470 km2 mit 180.000 Einwohnern.
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20. April 1947:
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Brief Edvard Kardeljs an den sowjetischen Außenminister Vyšinskij mit weitgehender Zurücknahme der jugoslawischen Gebietsansprüche und ihrer Beschränkung auf die Kraftwerke Schwabegg und Lavamünd. Und Vorschlag einer Minderheitenschutzes.
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26. April 1948:
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Memorandum der Regierung der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien an die stellvertretenden Außenminister über die Territorialforderungen und andere Vertragsbestimmungen mit Österreich. Die Gebietsforderungen werden reduziert, umfassen aber immer noch die beiden Abstimmungszonen A und B (1790 km2, 140.000 Einwohner).
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9. Februar 1949:
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Konferenz der Stellvertreter der Außenminister in London. Jugoslawien gibt die Territorialforderungen auf, verlangt aber eine territoriale Autonomie für die Kärntner Slowenen.
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24. April 1949:
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Ein neuer jugoslawischer Vorschlag, in dem eine nicht näher bestimmte Grenzkorrektur zugunsten Jugoslawiens erwähnt wird. Vorgeschlagen wird eine umfassende politische, wirtschaftliche und kulturelle Autonomie für jenen Teil Südkärntens, der bei Österreich bleiben würde.
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20. Juni 1949:
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Beschluss über die Beibehaltung der österreichischen Vorkriegsgrenzen; Formulierung des Textes des Artikel 7 des Österreichischen Staatsvertrages.
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28. Juni 1949:
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Gründung des Rats der Kärntner Slowenen, Vorsitzender: Dr. Josef Tischler.
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17. Juli 1949:
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Gründung der Demokratischen Front des arbeitenden Volkes (DFDL).
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9. Oktober 1949:
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Landtagswahlen: DFDL - 2095 Stimmen; Christliche Volkspartei (KLS) - 4644 Stimmen.
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10. September 1953:
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Sprengung des Partisanendenkmals in St. Ruprecht/ Šentrupert bei Völkermarkt; die Täter werden nie ausgeforscht.
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30. Dezember 1953:
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Gründung des Christlichen Kulturverbandes (KKZ).
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25. März 1955:
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Gründung des Zentralverbandes slowenischer Organisationen (ZSO), Vorsitzender: Dr. Franci Zwitter.
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15. Mai 1955:
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Unterzeichnung des Österreichischen Staatsvertrages im Schloss Belvedere.
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19. Mai 1955:
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Gründung des Vereins "Schulverein-Südmark".
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11. Oktober 1955:
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Der Rat der Kärntner Slowenen (NSKS) und der Zentralverband slowenischer Organisationen (ZSO) übergeben der österreichischen Regierung und den diplomatischen Vertretungen der vier Siegermächte sowie Jugoslawiens ein Memorandum über die offenen Fragen des Minderheitenschutzes und des Art. 7 des Österreichischen Staatsvertrages.
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9. Mai 1957:
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Erlass des Unterrichtministers Dr. Heinrich Drimmel über die Gründung des "Slowenischen staatlichen Realgymnasiums" in Klagenfurt.
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22. September 1958:
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Erlass des Kärntner Landeshauptmannes Wedenig über die Abschaffung des obligatorischen zweisprachigen Unterrichts in Südkärnten.
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15. November 1958:
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Der Rat der Kärntner Slowenen und der Zentralverband slowenischer Organisationen übergeben der Bundesregierung ein Memorandum zur Schulfrage.
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19. März 1959:
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Der Nationalrat beschließt zwei Minderheitengesetze: das Minderheitenschulgesetz und das Gesetz über die Verwendung der slowenischen Sprache bei Gerichten.
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10. Juli 1959:
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Der Kärntner Landtag beschließt das Ausführungsgesetz zum Minderheitenschulgesetz. In diesem wird das Gültigkeitsgebiet bestimmt, in dem Anmeldungen zum zweisprachigen Unterricht möglich sind.
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