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ERINNERUNGEN |
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Apolonija Schellander, Ludmannsdorf Als sie nach ihrer Entlassung nach Hause in die Ortschaft Oberdörfl kam, fand sie ein fast leeres Haus vor. Ihre Brüder, die als Soldaten gedient hatten, und ihr Vater, der ebenfalls in Klagenfurt inhaftiert war, kehrten erst später heim. (mehr...)
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Lukas Urak, St. Primus Die Kinder mussten schon früh mithelfen. Bevor sie in der Früh in die Schule gingen, trieben sie das Vieh auf die Weide, auch beim Heueinbringen und bei der Kartoffelernte mussten sie mit anpacken. (mehr...)
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Hanzi Weiss, St. Johann im Rosental Der achtjährige Hanzi stand vor seinem Elternhaus in St. Johann, als eine Gruppe von Partisanen plötzlich vor ihm stand. Sie sprachen ihn auf Slowenisch an, was ihn verwunderte... (mehr...)
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Anna Gasser, Ludmannsdorf Am 14. März 1942 war ich 12 Jahre alt. An diesem Tag wurde meine Familie nach Deutschland ausgesiedelt. In der Hoffnung auf ein Ende der schrecklichen Zeit erwarteten wir das Jahr 1945. (mehr...)
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Matilde Meklin, Breška vas Ihr Vater diente 3 Jahre im Krieg. Im Jänner 1945 kam er als Invalide zurück. In der Kriegszeit herrschte überall riesige Angst und Durcheinander, weil man nie wusste, was man sagen durfte. (mehr...)
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Thomas Urak, St. Primus Das Ende des Krieges verbrachte er in Gefangenschaft. Für die Zukunft wünschte er sich ein sicheres und besseres Leben, so wie die meisten Menschen. (mehr...)
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Jože Partl, Feistritz od Bleiburg wurde zuerst ins Lager Hesselberg, danach Bajnsburg und zuletzt Aichstätt geschickt. Nach langer Zeit kam er endlich nach Klagenfurt, wo er noch einen Monat in einer Kaserne verbringen musste. (mehr...)
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Jelena Leiler, Vorderberg Als der Krieg zu Ende war, hoffte sie, dass die Zukunft besser wird. Junge Menschen verarbeiten tragische Erlebnisse schneller, vergessen kann man sie aber nie, betont sie. (mehr...)
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Dlopst ???????? Die Partisanen waren unter den Ersten, die aus den Wäldern in unsere Orte kamen. Das Volk bzw. die Einheimischen halfen ihnen, wo sie nur konnten. (mehr...)
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Ana Doroteja Domej, Rinkollach In ihrer Freizeit nahm sie an geheimen Veranstaltungen der Volksgruppe teil. Dort sangen sie und unterhielten sich; in diesem Zusammenhang entstanden auch die ersten Kulturvereine. (mehr...)
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Josefine Valentinitsch; St. Egyden Meine Oma, meine Tanten und Onkel sprachen zuhause vorwiegend Slowenisch, doch im Dorf war es nicht gestattet Slowenisch zu sprechen. Auch in der Schule hörte man kaum ein slowenisches Wort. (mehr...)
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Marija Inzko, Suetschach Die Nachkriegsjahre waren sehr hart. Die Reserven waren aufgebraucht und der Schwarzmarkt blühte. Das Klima im Dorf war sehr angespannt, da es noch viele Anhänger Hitlers gab. (mehr...)
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2 Frauen, leben in Ludmannsdorf Die Familie der beiden Frauen war in Ludmannsdorf unter den "Deutschtümlern" nicht sehr beliebt, da sie bekennende Slowenen waren. Sie waren die "Tschuschn" und die "Verräter". (mehr...)
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Juliane Reautschnig, Maria Elend Meine Großmutter musste lange auf die Rückkehr ihrer drei Brüder aus dem Krieg warten. Leider kehrten nur Pepi und Hanzi zurück. Der dritte Bruder, Lojzi, fiel an der Front in Jugoslawien. (mehr...)
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Anton Rutar, lebt in St. Veit im Jauntal Er erzählte vom Krieg, von seinem Hobby als Imker, seinem Leben als Kaufmann und Arbeitgeber, über seine Familie, seine Frau und deren Tod. Also nicht nur vom Krieg, aber auch davon: Als Mahunung! (mehr...)
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Franz Rath, Riegerburg Ich habe das Kriegsende nicht in guter Erinnerung. Ende April 1945 hat unser Bezirkshauptmann von Weiß beschlossen, den Jahrgang 1930, als 15 jährige Burschen nach Altmünster bei Gmunden am Traunsee zu schicken, um sie wegen dem nahen Kriegsende vor den Russen zu retten. (mehr...)
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N.N., aus Maria Rain Nach dem Krieg kamen zuerst die Partisanen, dann die Engländer. Als die Engländer die Kontrolle übernahmen, herrschte Ruhe und Ordnung. Ab und zu verschenkten sie Schokolade, Kaffee, Zigaretten usw. (mehr...)
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Wilma Rausch, Klagenfurt Wir kamen wenig hinaus, schon gar nicht auf die Straße. Es gab immer wieder Fliegeralarm. Auch als der Krieg zu Ende war, haben wir uns kaum auf die Straße getraut. (mehr...)
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Jožica Vukšinič, Ljubljana Während des Krieges war der Unterricht unregelmäßig. Es gab nur wenige Lehrer und Bücher. Auf dem Land gab es eine siebenjährige Grundschule und in der Stadt eine vierjährige Grundschule. (mehr...)
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Martin Wastl, Mittlern Der Unterricht war damals für alle zweisprachig Kinder. Sehr bald nach der Unterzeichnung des Staatsvertrags wurde diese Regelung abgeschafft. (mehr...)
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Anton Krušic, Wellersdorf Ich war Soldat der Wehrmacht in Kočevje in Slowenien. Am 8. Mai 1945 erfuhren wir, dass der Krieg zu Ende war. Die Freude war unvorstellbar groß. (mehr...)
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Maria Trampusch, Bleiburg In der Volksschule in Heiligengrab waren wir ca. 40 Kinder in der Klasse. In Bleiburg in der Hauptschule waren es nach dem Krieg ca. 25 Schüler. Sie redeten deutsch und slowenisch miteinander. (mehr...)
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Marko Trampusch, Aich Er erzählte mir, dass beim Božič bereits 1941 ein Traktor gekauft wurde. Es war sogar der erste Traktor in der Gemeinde. Das erste Motorrad hatten sie 1954. (mehr...)
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Maria Lutnik, Unterdorf Meine Großmutter hatte 10 Geschwister. Außer ihren Eltern lebte im Haus noch eine Tante. In einem Zimmer waren 4 Betten. Sie lebten sehr bescheiden. (mehr...)
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Ilse Stefaner, Suetschach Ende März 1945 mussten wir unsere Wohnung wegen der Bombardierungen verlassen, gerade noch rechtzeitig, dann danach stand in der Siedlung kein einziges Haus mehr. Ich stand unter Schock. (mehr...)
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Franz Auprich, Eisenkappel In der Nachkriegszeit war es für die ländliche Bevölkerung mit großen Schwierigkeiten verbunden, eine Genehmigung zur Errichtung eines Zufahrtsweges zu bekommen. (mehr...)
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Katarina Marketz, Globasnitz Meine Eltern waren streng. Mein Vater arbeitete als Fuhrwerker, meine Mutter war verantwortlich für den Haushalt und für die kleine Landwirtschaft.. Die Magd, meine Schwester und ich halfen ihr dabei. (mehr...)
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Amalija Krištof, Feistritz ob Bleiburg Es folgten Jahre - April 1942 bis Juni 1945 - großer Ängste, Unsicherheiten vor allem aber Jahre einer ungewissen Zukunft. Während der Zeit verstarb auch ihre 14-jährige Schwester, die bereits vom Tode gezeichnet ebenfalls ausgesiedelt wurde. (mehr...)
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Maria Kofler, Tschemernitzen In der Schule waren wir sehr viele Kinder und die Lehrer waren sehr streng mit uns. Die Winter waren damals schneereich und manchmal war der Weg lang und anstrengend. (mehr...)
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Anton Feinig, Suetschach Beim "Kovač" kamen aus östlicher Richtung so an die 50 "KZ-ler" aus dem KZ am Loiblpass. Viele rissen sich ihre Gefangenenkleidung vom Leib und warfen sie in die Wiese. Es war ihr Ziel, zu den Engländern zu kommen. (mehr..)
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Dlopst???? | Marko Trampusch
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